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WebApps nach Schema F

Die meisten WebApps sind inhaltlich mehr oder weniger statisch. Dies lässt sich schon daran erkennen, dass in der Fachliteratur immer von einem feststehenden, bereits in HTML gegossenen, Inhalt bzw. Umfang der Webseite ausgegangen wird. Durch Manipulationen am DOM werden dann einzelne Bereiche des Inhalts ein- bzw. ausgeblendet. Gibt es eine gewisse Dynamik im Inhalt, beispielsweise weil Daten eingegeben, gespeichert und verarbeitet werden können, so findet all dies ausschliesslich auf dem Smartphone statt. Auch auf Demo Webseiten im Internet findet man diesen Ansatz. Es ist grundsätzlich sinnvoll eine WebApp auf diese Art zu konzipieren, da man sie nur offline benutzen kann, wenn sich alle Inhalte bereits auf dem Smartphone befinden.

Was aber, wenn die Inhalte der WebApp sehr dynamisch und tagesaktuell sein sollen, oder die Nutzung nur online Sinn macht?

Ich habe mir diese Frage bereits vor knapp zwei Jahren im Rahmen meiner Abschlussarbeit (B.Eng. Medientechnik und Wirtschaft) gestellt und nach Ansicht meiner Betreuer wohl auch beantwortet. In den kommenden Tagen und Wochen werde ich Teile meiner Thesis hier publizieren und allen Interessierten somit hoffentlich gedanklichen Input oder auch Diskussionsstoff liefern.

Allerdings werdet ihr hier kein Howto finden, das ihr von A bis Z durchlauft und per cut ’n paste eine WebApp erstellt. Gedanken über Einsatzszenario und intelligente Umsetzung müsst ihr euch selbst machen – ich kenne ja auch eure Anforderungen nicht.

Um eines schon vorweg zu nehmen: ich habe das Rad nicht neu erfunden, sondern einfach zwei Ansätze verbunden um daraus den bestmöglichen Nutzen zu erzielen. Konkret nutze ich PHP um im Flug eine WebApp auf Basis von Datenbankinhalten und diversen weiteren Faktoren zu generieren. Dies sollte man im Hinterkopf behalten, da sonst der eine oder andere Folgeartikel vermutlich mehr Frage aufwirft als beantwortet.